Verkehrsrecht und Bußgeldsachen

Ordnungswidrigkeiten

Die Straßenverkehrsordnung besitzt mit all den relevanten Nebengesetzen eine Vielzahl von wichtigen Vorschriften, deren Verstoß häufig erhebliche Auswirkungen für die Betroffenen haben. Aufbauseminare, MPU und ein drohender Entzug der Fahrerlaubnis sind häufig die Folge von Verkehrsverstößen. Wir unterstützen Sie in allen Bereichen des Ordnungswidrigkeitenrechts.

Abwicklung von Unfällen

Unfall ist nicht gleich Unfall. Bei fast keinem Unfall ist die Haftung offensichtlich – dies gilt auch für Auffahrunfälle. Stets muss der konkrete Einzelfall betrachtet werden und mithilfe der geltenden Vorschiften die Haftung geklärt werden. Denn es stehen hinter Verkehrsunfällen auch große Versicherungsunternehmen, die Druck auf die Beteiligten ausüben. Lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen. Wir kennen die gesamte Breite an haftungsrechtlicher Rechtsprechung und unterstützen Sie die gesamte Abwicklung über.


Schadensersatzansprüche/ Schmerzensgeld

Leider kommt es bei Verkehrsunfällen nicht immer nur zu Sachschäden, sondern vermehrt (weit über 300.000 im Jahr 2016) auch zu Personenschäden. Die Geltendmachung von Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüchen umfasst genaue Kenntnisse der einschlägigen zivilrechtlichen Vorschriften und der geltenden Rechtsprechung. Sie sollten auch nur bei leichten Beschwerden nach einem Unfall unverzüglich einen Arzt aufsuchen und sich untersuchen lassen. Häufig bleibt es nicht nur bei leichten Nackenbeschwerden, sondern es können sich auch chronische Krankheitsbilder entwickeln. Untrennbar damit ist dann auch der Verdienstunfall im Falle der Arbeitsunfähigkeit verbunden. Auch weitere Güter wie Kleidung, elektronische Geräte und Fracht im Kofferraum des Kraftfahrzeuges können beschädigt sein. Dieser Aspekt ist vor allem bei Motorradfahrern die in Verkehrsunfälle verwickelt sind sehr beachtenswert.


Verkehrsstrafrecht

Zu den Verkehrsstrafsachen oder Verkehrsdelikten gehören alle Verbrechen oder Vergehen mit Bezug zum öffentlichen Straßenverkehr. Dabei genügt bereits eine schwerwiegende Verkehrsstraftat um aus Sicht der Behörden Zweifel an der Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeuges zu begründen. Eine weitbekannte Konsequenz ist sodann die Anordnung einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung kurz gesagt die sog. „MPU“. Wie bereits unter Ordnungswidrigkeiten beschrieben, kann die Folge auch hier die Entziehung der Fahrerlaubnis, ein Fahrverbot und die Verlängerung der Probezeit sein. Nicht ungewöhnlich ist dabei auch die Beschlagnahme des Führerscheins in Fällen von Trunkenheit im Verkehr oder bei nachgewiesenem Konsum anderer berauschender Mittel, wie Cannabis oder Amphetamine bei Führung eines Kraftfahrzeuges. Auch das Delikt nach § 142 StGB „Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort“ ist häufig im Mittelpunkt des Tatvorwurfes. § 142 StGB ist dabei keineswegs ein Bagatelldelikt, sondern vielmehr eine Norm die vor allem mangelndes Unrechtsbewusstsein und Verantwortungslosigkeit als stillen Vorwurf mitbringt. Die Verteidigung in solchen Fällen sollte genauestens und durch einen Spezialisten vorbereitet werden, denn § 142 StGB ist eine sog. Regelstraftat nach § 69 StGB, nach der der Täter regelmäßig als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen anzusehen ist. Dies hat zur Folge, dass der Entzug der Fahrerlaubnis droht.